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Informationen - Die verschiedenen Kanutypen
Die Urspünge der Kanus liegt in Einbäumen, wobei die ältesten Eunbaumfunde
in Schottland von ca. 6000 v. Chr. datieren.
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| Abenddämmerung auf der Müritz |
Und
seit dieser Zeit haben sich sehr viele verschiedene Varianten daraus entwickelt.
Laut Wikipedia ist
Kanu der "Oberbegriff
für alle Wassersportgeräte, die mit Paddeln in Blickrichtung bewegt werden".
Die meisten Leute halten die aus Nordamerika stammenden Kanadier für die eigentlichen
"Kanus", weil sich dieser Bootstyp gerade für
Kanuwanderungen
in ruhigen Binnengewässern und Flüssen bestens eignet.
Bei den Beschreibungen der verschiedenen Kanutypen haben wir unser Augenmerk erst
einmal jenen Booten gewidmet, welche sich auch für mehrtägige Kanuwanderungen
besonders eignen und welche in den Reisen unseres Reise-Angebotes
eingesetzt werden:
Der Kanadier (auch Canadier)
Bei den Kanadiern handelt es sich wohl um die am meisten verbreitetsten Kanu-Typ
für Wander- und Gepäckfahrten. Er wird in der Regel durch den Einsatz
von
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| Die Kanus sind für die Nacht bereit ... |
Stechpaddeln
vorangetrieben. Je nach Modell und Ausführung sind Canadier auch begrenzt Wildwassertauglich.
Am einfachsten ist das steuern und rudern zu zweit, wobei der Hintermann das Steuern
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| Kanadier sind die idealen Wanderkanus |
übernimmt,
während der Vordermann lediglich für den entsprechenden Vortrieb sorgt,
größere Kanadier können auch von 3 Personen benutzt werden. Einen
Kanadier alleine zu rudern bedarf schon etwas Übung wegen dem für Laien
doch ungewöhnlichen Lenkverhalten des Bootes. Die meisten Kanadier werden heute
aus Alluminium, Holz oder Kunststoff hergestellt und verfügen über Schwimmkörper,
damit das Kanu auch nach dem Kentern nicht untergehen kann. Aufgrund des großen
Platzangebotes eignet sich diese Art von Booten hervorragend für mehrtägige
Kanuwanderungen
in Binnengewässern.
Das Kajak
Der Ursprung der Kajaks liegt in den Arktis, wo die Inuit, also die Eskimos diese
Art von Boote seit Jahrhunderten für die Jagd einsetzen. Moderne Kajaks werden
heute
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| 2´er Kajaks unterwegs im Spreewald |
hauptsächlich
aus Kunststoff bzw. Holz gefertigt. Kajaks werden in der Regel mit Hilfe eines sog.
Doppelpaddels bewegt. Viele Kajaks besitzen eine Spritzdecke, um das Eindringen
von Wasser von oben zu vermeiden. In diesem Fall
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| Die modernen, kleinen Wildwasserkajaks |
sollte
man jedoch unbedingt mit der Bedienung vertraut sein, da diese Spritzdecke nach
dem Kentern das Aussteigen erschwert. Für die Fahrt in Wildwasser gibt es speziell
für diese Ansprüche konstruierte Wildwasserkajaks, die meist kürzer
und leichter als gewöhnliche Kajaks sind. Mit diesen Kajaks kann man scheinbar
unmögliche Wildwasser-Passagen überwinden. Aber wir Normalsterblichen
sollten diese Art von Freizeitvergnügen lieber den Extremsportlern überlassen.
Aber falls Sie mal die Gelegenheit haben ein Wildwasser-Rennen live erleben zu können
sollten Sie dieses unbedingt machen. Für mehrtägige
Kanuwanderungen
sind die sog. Wanderkajaks besonders geeignet, da diese über entsprechende
Stauräume für das auf einer solchen Tour benötigte Gepäck verfügen.
Das Seekajak
Das Seekajak wurde speziell für die besonderen Anforderungen auf den offenen
Meer konstruiert und ausgestattet. Durch ihre besondere Form und durch ihre Länge
bietet
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| Ein Seekajak vor der Küste Korsikas |
das
Boot bei Wellengang mehr Stabilität als ein gewöhnliches Kajak. Viele
Seekajaks besitzen ein Ruder, um das Boot besser steuern zu können. Gerade
längere
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| Ein wenig Erfahrung braucht es schon |
Wanderungen
sollten nur in Begleitung eines ortskundigen Führers bzw. eines erfahrenen
Kanuten, aber auf keinen Fall alleine von ungeübten Touristen alleine unternommen
werden. Denn anders als in ruhigen Binnengewässern muß bei der Routenplanung
die aktuelle Wind- und Wetterlage, die Strömungsverhältnisse sowie die
Gezeiten mit eingeplant werden. Ebenfalls sollte man sich vor einer Tour über
die Verhaltensregeln im Notfall informieren und die entsprechende Ausrüstung
(Lenzpumpe, Signalmittel etc.) kennen und mit sich führen.
Das Ducky und andere Schlauchkajaks
Das Ducky wurde als Schlauchkajak speziell für den Einsatz beim Rafting konstruiert
und kann alleine oder zu zweit benutzt werden. Es ist vermutlich das einzige der
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| Eine 7m Wasserstufe - Kein Problem ! |
verschiedenen
Rafts (Raftig-Schlauchboote), welches mit dem Doppelpaddel und nicht mit dem Stechpaddel
gepaddelt wird. Genau wie bei allen anderen Rafts sind diese Schlauchboote sehr
viel flexibler als starre
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| In den Stromschnellen kann man surfen |
Boote
und passen sich somit ihrer Umgebung zu einem gewissen Grad an. Trotzdem sind die
Boote recht stabil und leicht zu steuern und somit auch für Anfänger geeignet.
Ebenso sind die Boote derart robust gebaut, das auch Rutschpartien über Steine
und Geröll kein größeres Problem darstellen. Das Paddeln mit dem
Ducky ist vielleicht die angenehmste Möglichkeit, einmal mit dem Thema Rafting
in Berührung zu kommen. In den meisten Fällen können Sie in den Rafting-Schulen
jeweils von einem Guide begleitet das Raften erlernen. Duckys werden sehr häufig
in den traumhaft schönen Rafting-Regionen Brasiliens eingesetzt.
In Zukunft werden wir auch weiterhin bemüht sein, diese Liste der verschiedenen
Bootstypen zu erweitern. Mal wieder reinschauen lohnt sich also...